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Cap de Ses Salines - südlicher geht es nicht

 


Ein Ausflugsziel der Besonderheit ist das Cap de Ses Salines, der südlichste Punkt der Insel, nahe dem kleinen Ort Ses Salines, in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint.

 

Der Name dieser Region leitet sich von den Salinen ab, die ganz in der Nähe liegen und in denen schon die alten Römer Salz abgebaut haben. Auch heute noch werden auf ca. 130 ha jedes Jahr 8000 Tonnen Speisesalz gewonnen.

 

 

 

 

Rund um die Salzbecken hat sich eine ganz eigene Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Experten haben hier die unglaubliche Zahl von 1790 verschiedenen Vogelarten gezählt, darunter Kampfläufer, Stelzenläufer und in manchem Winter sogar Flamingos.

 

Aber auch verschiedene Pflanzen haben sich hier angesiedelt, die sich an die besonderen Bedingungen anpassen konnten. Auf dem Weg von Ses Salines zum Cap de Ses Salines begegnen dem Besucher Heideflächen, Schafe und Felder. Eine zwar karge aber durchaus schöne Landschaft, die einen ganz besonderen Reiz hat.

Wer zum Cap de Ses Salines kommt, tut dies nicht, um sich an den Strand zu legen. Es gibt hier nämlich nur einen, und der ist zu klein für Touristenmassen. Vor allem Naturliebhaber machen sich Jahr für Jahr auf den Weg in diese fast unberührte aber dennoch gepflegte Gegend. Vor allem für Wanderer und Vogelkundige ist dieser abgelegene Ort ein wahres Paradies.

 

Der Leuchtturm direkt an den Klippen ist Ausgangspunkt für lange Spaziergänge. Nachdem man den Blick auf die vorgelagerte Insel Cabrera genossen hat, sollte die Umgebung erkundet werden. Denn die Natur hat hier einiges zu bieten. Man findet Pinien, Zistrosen und fantastisch duftende Rosmarinsträucher.

 

Es gibt auch einen privaten Kaktuspark, der dem Interessierten eine Sammlung von verschiedensten Kakteen präsentiert. Ein tolles Erlebnis, dass man sich nicht entgehen lassen sollte. Zeuge eines spektakuären Schauspiels wird man jedes Jahr im Frühling, wenn eine unübersehbare Schar von Zugvögeln am Cap eine Rast einlegt, bevor es von Afrika weitergeht zu den Brutplätzen in ganz Europa.

 

 



Für historisch Interessierte lohnt sich auch ein Ausflug zum Torre de Ca'n Barbara, einem alten Befestigungsturm, der in früherer Zeit militärisch genutzt wurde. Sehenswert ist auch Talaia Joana. Hier findet man beeindruckende Überreste vor- und frühgeschichtlicher Siedlungen.

Wer nicht nur spazieren gehen möchte, der kann auch die nahegelegenen Strände ansteuern, die bei vielen als die schönsten der ganzen Insel gelten. Vor allem Es Carbo y Ses Roquetes, Es Trenc und Platja d\\'es Port sind sehr zu empfehlen. Die Naturschutzbestimmungen haben bisher verhindert, dass hier große Hotels gebaut wurden. Deshalb sind die Strände nicht so überfüllt und der sonnenhungrige Besucher kann in aller Ruhe baden und die Sonne genießen.


Das Cap de Ses Salines und seine Umgebung sind also hauptsächlich etwas für Individualreisende mit dem Anspruch, einen erholsamen und ruhigen Urlaub zu verbringen.

 

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